Das Land:

 

Fläche:                     

Einwohner:             

Hauptstadt:             
 

130.423 km2

46.382.050

London
(12.000.000 Einw.)

 

Der Verband:


Adresse:
                                          

 

16 Lancaster Gate, London, W2 3LW
 
Telefon:   
Fax:    
Internet:   
e-mail:    
Sprachen:  

+44/171-2624542
+44/171-4020486
http://www.the-fa.org

Msudbury@the-fa-org
Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch


Geschichte:                                     

gegründet am 26. Oktober 1863 als The Football Association


Daten:                                             

Beitritt FIFA/UEFA:    
Vereine/Teams:          
Saisonverlauf:            
Nationalstadion:           

1905-20, 1924-28, seit 1946/54
42.000/63.000
August - Mai
Wembley Stadium (London) z.Zt. Millennium Stadium Cardiff


Bilanz:                                             

1. Länderspiel:        
Weltmeister:             
Olympiasieger:         
WM-Teilnahme:        
                                
                                
Teilnahme WM-Qualifikation: 
EM-Teilnahme:                     

Teilnahme EM-Qualifikation:
  
Olympiateilnahme:

30. November 1872 (Schottland - England 0-0)
1966
1908, 1912 (jeweils Amateur FA)
1950 (1. Runde), 1954 (Viertelfinale), 1958 (1. Runde), 1962 (Viertelfinale),1966 (Weltmeister),
1970 (Viertelfinale), 1982 (2. Runde), 1986 (Viertelfinale), 1990 (4. Platzierte), 1998 (Achtelfinale),
2002 (Viertelfinale)
1974, 1978, 1994
1964 (1. Runde), 1968 (3. Platz), 1972 (Viertelfinale), 1980 (1. Runde), 1988 (1. Runde),
1992 (1. Runde), 1996 (Halbfinale), 2000 (1. Runde), 2004 (Viertelfinale)
1976, 1984
1908 (Olympiasieger), 1912 (Olympiasieger) jeweils als Amateur FA, 1920 (1. Runde)


Die Geschichte:

Quelle: Fussball Weltatlas (Copress Sport Verlag)

 

England wird zu Recht als die Wiege des Fußballs bezeichnet. Quellen geben an, dass schon im 13. Jahrhundert ähnliche Ballspiele im Land betrieben wurden. Zur Entstehung und Entwicklung des Fußballs kam es allerdings erst mit dem Aufschwung des Sportgeschehens, das durch die Industrialisierung, Urbanisierung und durch die Handelsexpansion von England, der stärksten Wirtschaftsmacht der Welt im 19. Jahrhundert, angeregt wurde. Die Initiatoren des Fußballspiels waren Studenten bzw. angesehene Gymnasiasten, von denen es schnell ins Arbeitermilieu übersprang. Die Anfange des modernen Fußballs gehen his auf die Jahre 1846^)8 zurück, als die ersten Regeln kodifiziert wurden, welche dieses Spiel vom Rugby unterschieden. In den 60er Jahren entstanden die ersten Klubs und auch die ersten Fußballverbände der Grafschaften. Als der älteste Klub Englands und einer der Wegbereiter des Fußballs gilt Sheffield FC, der im Jahre 1855 gegründet wurde. Weitere Traditionsvereine des englischen FuBballs sind Notts County (1862), Stoke City (1863), Not­tingham Forest (1X65), Chesterfield (1866) und Sheffield Wednesday (1867).

Mit zunehmender Anzahl der Klubs wuchs auch die Popularität des Spiels unter den Zuschauern. Die Freundschafts- und Nachbarschaltsspiele konnten wegen ihrer Unverbindlichkeit jedoch das Interesse bald nicht mehr befriedigen. Die Bedingungen zur Schaffung eines regelrechten Wettbewerbes waren herangereift. Schon im Jahre 1863 entstand die erste Fußballassoziation der Welt - The Football Association. Ihre Aktivität aber war in dieser Hinsicht gering. Zum wichtigsten Meilenstein wurde so das Treffen der Vertreter von acht bedeutenden Klubs. Sie einigten sich auf die Gründung des bis heute sehr populären FA Cups (The Football Association Challenge Cup). Am ersten Jahrgang (1872) nahmen 15 Teams teil, gegenwärtig starten jedes Jahr 600-700 Teams im Kampf um die begehrte Trophäe, Das Pokalsystem sicherte den Fußballfans jedoch nur wenige Spiele zu, und so entstand die Idee von einer ganzjährigen Konkurrenz. Das Gründungstreffen der Liga fand in London statt, aber die Darsteller der Liga waren die Klubs aus dem industrialisierten Zentral- und Nordengland, die die damalige Spitze verkörperten. Der erste Jahrgang der Football League wurde 1888/89 mit 12 Mannschaften ausgespielt. Im Jahre 1892 wurde die 2. Division gegründet und 1920 die dritte. Ihre beiden regionalen Staffeln (Nord und Süd) wurden 1958 zur 3. und 4. Division umgewandelt. Seit der Saison 1992/93 wird die oberste Spielklasse FA Premier League genannt. Seit 1908 treffen die Sieger der 1. Liga und des FA Cups im populären FA Charity Shield aufeinander (der finanzielle Erlos des Spiels kommt karitativen Zwecken zugute). In England wird seit 1960 auch der sog. Ligapokal gespielt. Daran können nur die 92 Klubs der vier Profiligen teilnehmen und der Sieger, falls er aus der Premier League kommt, erhält das Recht, am UEFA-Pokal teilzunehmen.

In England hat sich der Fußball als Sport und Unterhaltung der einfachen Arbeiterschichten verbreitet und daher sind die erfolgreichen Vereine in den Industriegebieten Zentralenglands konzentriert: in Lancashire, Liverpool, Manchester und West Midlands. Außerhalb dieser Gebiete haben sich nur zwei Fußballregionen herausgeschält - der industrielle Nordosten (Newcastle) und London.


Englands heiliger Rasen


In seiner Serie über Kultstätten des Fußballs beschreibt kicker-Chefreporter Wolfgang Tobien Mythos und Historie berühmter Stadien, in denen Fußballgeschichte geschrieben wurde. In der letzten Folge ist das Wembley Stadion in London an der Reihe, das vor drei Jahren abgerissen wurde.

Am Anfang war ein PS. Eine mickrige Pferdestärke genügte, um die damals gewaltigste Trutzburg des Fußballs in die Gänge zu bringen. "Billy" - so hieß der Schimmel, der am 23. April 1923 dafür sorgte, dass das Wembley- Stadion, vier Tage nach Ende der Bauarbeiten, beim englischen Pokal-Endspiel zwischen Bolton Wanderers und West Ham United seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Alle 126.047 Eintrittskarten waren verkauft. Doch weitere 70 000 Zuschauer sollen sich ohne Tickets Eintritt verschafft haben. Zehntausende bevölkerten Wembleys später so "heiligen Rasen" und verhinderten den Anpfiff.

In dieser schier ausweglosen Situation kam "Billys" großer Auftritt. Mit dem Konstabler George Scorey im Sattel drehte der 13- jährige Schimmel vom Mittelkreis aus in stoischer Gelassenheit Runde um Runde und drängte dabei die Menge hinter die Tor- und Seitenauslinien. Das Spiel konnte beginnen. Als "White-Horse-Cup-Final" war dies die erste zahlloser Wembley-Legenden.

In nur 300 Tagen Bauzeit aus dem Boden gestampft, war Wembley als Englands Nationalstadion bei seiner Eröffnung die fraglos grandioseste Arena jener Zeit. Als fast 80 Jahre später 2001 der Abriss begann, um einem hochmodernen Superdome Platz zu machen, zerfiel unter der Abrissbirne zwar ein inzwischen völlig antiquiertes und unkomfortables Bauwerk. Seine Aura als "Mekka des Fußballs" wird freilich unsterblich sein.

Gewiss, die profitabelsten Veranstaltungen in Wembley, das immer privaten Besitzer-Konsortien gehörte, waren die großen Popkonzerte. Und die regelmäßigsten Ereignisse dort waren die drei Mal in der Woche stattfindenden Windhundrennen. Das unverwechselbare "Wembley-Feeling", jene einzigartige Treibhausatmosphäre unter den lichtdurchlässigen Platten des vorderen Überdachungsteils, stellte sich im Wembley aber nur bei den großen Fußball-Events ein. Und nur aus besonderem Anlass, zu "big occasions", wurden dort die Einlasstore geöffnet.

Wer als Fußballer nach Wembley kommen wollte, der musste vorher gewaltige Vorleistungen abgeliefert haben. Sei es für die Europapokal-Endspiele, die, wenn sie England zugesprochen bekam, solange es möglich war, nur in Wembley stattfanden. Sei es zur Weltmeisterschaft 1966, bei der England seinen einzigen großen Turnier-Triumph feiern konnte. Sei es zu den Länderspielen der englischen Nationalmannschaft, die fast ausschließlich dort stattfanden. Oder sei es zum "Cup-Final- Day" im Mai - dem alljährlichen Fußball-Nationalfeiertag beim Endspiel um den FA-Pokal.

Diese Festtage der "big occasions" mit ihren Farben und tief unter die Haut gehenden Gesängen lieferten denn auch den Stoff für die Legenden, Kuriosa und Rituale, für Wembleys einzigartige Ausstrahlung und Verklärung, für seinen Mythos als "Heiligtum des Fußballs", wie Pelé einmal sagte.

Legendäre Auftritte gab es auf dem Schachbrettmuster des kurzgeschorenen Rasens vor der berühmten Königsloge viele. Zum Beispiel das Fußball-Erdbeben am 25. 11. 1953, als Ungarns Wunderelf mit dem 6:3-Sieg Englands Nimbus der Unschlagbarkeit auf englischem Boden pulverisierte. Oder die Waghalsigkeit Bert Trautmanns, der als deutscher Kriegsgefangener nach England kam, dort 15 Jahre im Tor von Manchester City spielte und 1956 mit gebrochenem Halswirbel und unglaublichen Paraden den 1:0-Sieg im Cup- Finale gegen Birmingham sicherte. Er wurde daraufhin zu Englands "Fußballer des Jahres" gewählt.

Ganz England bleibt natürlich Geoff Hursts Drei-Tore-Festival beim 4:2-Sieg über Deutschland im WM-Finale 1966 in Erinnerung. Bis zu jenem 30. Juli 1966 war Wembley eine zutiefst englische Angelegenheit. Mit und seit jenem Juli- Tag ist es auch eine Schicksals- und Triumphstätte für den deutschen Fußball.

Dem Schweizer Schiedsrichter Gottfried Dienst und vor allem seinem russischen Linienrichter Tofik Bakhramov ist es zuzuschreiben, dass nie über einen Treffer so lange voller Zorn und Leidenschaft diskutiert wurde wie über Hursts "Lattentor" zum entscheidenden 3:2 in der 102. Minute während der Verlängerung. Das "Wembley-Tor".

Seitdem aber hat die deutsche Nationalelf bei sieben Auftritten in Wembley sechs Siege, darunter vier Erfolge gegen England, gefeiert. Besonders Günter Netzers genialer Spielkunst war am 29. April 1972 im EM-Viertelfinale der erste Sieg einer deutschen Nationalelf auf englischem Boden zu verdanken. Und Didi Hamanns Freistoßtor zum deutschen 1:0-Sieg in der Qualifikation für die WM 2002 bewirkte, dass England sich im allerletzten Spiel in Wembley am 7. Oktober 2000 mit einer Niederlage aus seinem Nationalheiligtum verabschieden musste. Dazwischen lagen bei der EM 1996 die beiden größten Erfolge des Bundestrainers Berti Vogts, als England im Halbfinale mit 6:5 nach Elfmeterschießen und schließlich Tschechien mit 2:1 im Endspiel dank der beiden Treffer des Jokers Oliver Bierhoff, darunter das erste "Golden Goal" der Fußballgeschichte, bezwungen wurden.

Wembley, das alte Wembley, ist Vergangenheit. Dort entsteht nun die Zukunft in Form eines futuristischen Stahl- und Glas-Palastes, der im Frühling 2006 eingeweiht wird. Für immer verschwunden sind die legendären weißen Twin-Towers. Sie symbolisierten als Wahrzeichen Wembleys Würde und für viele auch Macht und Glanz des britischen Empires. Die großen Gefühle sind Geschichte. Wembley war - wie "Billy" - einmalig.

Daten und Fakten - 19.01.2004 11:17
Das Wembley Stadion
Eröffnet: 1923

Letztes Spiel: 7. Oktober 2000 WM-Qualifikation England - Deutschland (0:1)

Zuschauerrekord: 126.047 Pokalendspiel 1923 Bolton Wanderers - West Ham United (2:0), weitere 70.000 sollen sich ohne Eintrittskarte Einlass verschafft haben.

Eigentümer: Wembley National Stadium Ltd.

Größtes Fußball-Ereignis: WM-Finale 1966 England - Deutschland (n. V. 4:2)

Die Zukunft: Bis 2006 entsteht am gleichen Platz ein komplett neues Stadion mit 90.000 Sitzplätzen.


Bilder vom Wembley Stadion:


Außenansicht des Londoner Wembley-Stadions, Mekka des englischen Fußballs, aufgenommen am 1. Februar 1999. Das Stadion wurde im Januar 1999 für umgerechnet 284 Millionen Mark von einer Tochtergesellschaft des englischen Fußballverbandes von der Wembley GmbH gekauft. Das Stadion war in nur 300 Arbeitstagen zwischen Januar 1922 und April 1923 erbaut worden. Die Baukosten betrugen 475.000 Pfund.


Innenansicht des Londoner Wembley-Stadions, das berühmt ist für seine Ehrfurcht einflößende Atmosphäre.


Das Mekka des englischen Fußballs. Für viele Fußball-Profis ist ein Auftritt in dieser Arena die Krünung einer Karriere.


Am 07. Februar 2003 sind die Abrissarbeiten an den weltberühmten Zwillingstürmen des Londoner Wembley-Stadions im Gange. Auch sie müssen Platz machen für das neue 575 Millionen Pfund teure neue Stadion, das im Jahr 2006 eröffnet werden soll und 90.000 Zuschauer fassen wird. Bruchstücke der Türme werden als Souvenirs verkauft, ein anderer Teil wird für den Baugrund verwendet.


Modell des geplanten neuen, überdachten Wembley-Stadions in London. Das weltberühmte alte Wembley-Stadion wurde für die Bewerbung Englands um die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und Olympia 2008 einem Neubau Platz machen.


Die Titelträger:

 

Jahr

Meister

Pokalsieger

1872

-

London Wanderers

1873

-

London Wanderers

1874

-

Oxford University

1875

-

Royal Engineers Chatham

1876

-

London Wanderers

1877

-

London Wanderers

1878

-

London Wanderers

1879

-

Old Etonias

1880

-

Clapham Rovers

1881

-

Old Carthusians

1882

-

Old Etonias

1883

-

Blackburn Olympic

1884

-

Blackburn Rovers

1885

-

Blackburn Rovers

1886

-

Blackburn Rovers

1887

-

Aston Villa

1888

-

West Bromwich Albion

1889

Preston North End

Preston North End

1890

Preston North End

Blackburn Rovers

1891

FC Everton

Blackburn Rovers

1892

AFC Sunderland

West Bromwich Albion

1893

AFC Sunderland

Wolverhampton Wanderers

1894

Aston Villa

Notts County Nottingham

1895

AFC Sunderland

Aston Villa

1896

Aston Villa

Sheffield Wednesday

1897

Aston Villa

Aston Villa

1898

Sheffield United

Nottingham Forest

1899

Aston Villa

Sheffield United

1900

Aston Villa

FC Bury

1901

FC Liverpool

Tottenham Hotspur

1902

AFC Sunderland

Sheffield United

1903

Sheffield Wednesday

FC Bury

1904

Sheffield Wednesday

Manchester City

1905

Newcastle United

Aston Villa

1906

FC Liverpool

FC Everton

1907

Newcastle United

Sheffield Wednesday

1908

Manchester United

Wolverhampton Wanderers

1909

Newcastle United

Manchester United

1910

Aston Villa

Newcastle United

1911

Manchester United

AFC Bradford City

1912

Blackburn Rovers

FC Barnsley

1913

AFC Sunderland

Aston Villa

1914

Blackburn Rovers

FC Burnley

1915

FC Everton

Sheffield United

1916

-

-

1917

-

-

1918

-

-

1919

-

-

1920

West Bromwich Albion

Aston Villa

1921

FC Burnley

Tottenham Hotspur

1922

FC Liverpool

AFC Huddersfield Town

1923

FC Liverpool

Bolton Wanderers

1924

AFC Huddersfield Town

Newcastle United

1925

AFC Huddersfield Town

Sheffield United

1926

AFC Huddersfield Town

Bolton Wanderers

1927

Newcastle United

Cardiff City

1928

FC Everton

Blackburn Rovers

1929

Sheffield Wednesday

Bolton Wanderers

1930

Sheffield Wednesday

Arsenal London

1931

Arsenal London

West Bromwich Albion

1932

FC Everton

Newcastle United

1933

Arsenal London

FC Everton

1934

Arsenal London

Manchester City

1935

Arsenal London

Sheffield Wednesday

1936

AFC Sunderland

Arsenal London

1937

Manchester City

AFC Sunderland

1938

Arsenal London

Preston North End

1939

FC Everton

FC Portsmouth

1940

-

-

1941

-

-

1942

-

-

1943

-

-

1944

-

-

1945

-

-

1946

-

Derby County

1947

FC Liverpool

FC Athletic Charlton

1948

Arsenal London

Manchester United

1949

FC Portsmouth

Wolverhampton Wanderers

1950

FC Portsmouth

Arsenal London

1951

Tottenham Hotspur

Newcastle United

1952

Manchester United

Newcastle United

1953

Arsenal London

FC Blackpool

1954

Wolverhampton Wanderers

West Bromwich Albion

1955

FC Chelsea

Newcastle United

1956

Manchester United

Manchester City

1957

Manchester United

Aston Villa

1958

Wolverhampton Wanderers

Bolton Wanderers

1959

Wolverhampton Wanderers

Nottingham Forest

1960

FC Burnley

Wolverhampton Wanderers

1961

Tottenham Hotspur

Tottenham Hotspur

1962

Ipswich Town

Tottenham Hotspur

1963

FC Everton

Manchester United

1964

FC Liverpool

West Ham United

1965

Manchester United

FC Liverpool

1966

FC Liverpool

FC Everton

1967

Manchester United

Tottenham Hotspur

1968

Manchester City

West Bromwich Albion

1969

Leeds United

Manchester City

1970

FC Everton

FC Chelsea

1971

Arsenal London

Arsenal London

1972

Derby County

Leeds United

1973

FC Liverpool

AFC Sunderland

1974

Leeds United

FC Liverpool

1975

Derby County

West Ham United

1976

FC Liverpool

FC Southampton

1977

FC Liverpool

Manchester United

1978

Nottingham Forest

Ipswich Town

1979

FC Liverpool

Arsenal London

1980

FC Liverpool

West Ham United

1981

Aston Villa

Tottenham Hotspur

1982

FC Liverpool

Tottenham Hotspur

1983

FC Liverpool

Manchester United

1984

FC Liverpool

FC Everton

1985

FC Everton

Manchester United

1986

FC Liverpool

FC Liverpool

1987

FC Everton

FC Coventry City

1988

FC Liverpool

FC Wimbledon

1989

Arsenal London

FC Liverpool

1990

FC Liverpool

Manchester United

1991

Arsenal London

Tottenham Hotspur

1992

Leeds United

FC Liverpool

1993

Manchester United

Arsenal London

1994

Manchester United

Manchester United

1995

Blackburn Rovers

FC Everton

1996

Manchester United

Manchester United

1997

Manchester United

FC Chelsea

1998

Arsenal London

Arsenal London

1999

Manchester United

Manchester United

2000

Manchester United

FC Chelsea

2001

Manchester United

FC Liverpool

2002

Arsenal London

Arsenal London

2003

Manchester United

Arsenal London

2004

Arsenal London

Manchester United

 

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